eine Anlage, welche die Registrierung von Internet-Domain-Namen innerhalb einer
spezifischen Top-Level-Domain (TLD) verwaltet und betreibt.
2.7)
Rechenzentrum (Housing)
ein oder mehrere Gebäude, zumindest aber ein geschlossener Raum mit dem vorrangigen
Zweck, eine geeignete Umgebung für die Unterbringung und den Betrieb von zentralen ITKomponenten, zum Beispiel Server oder Netzwerktechnik, in mindestens zehn Racks
bereitzustellen.
2.8)
Serverfarm (Hosting)
zwei oder mehrere physische oder virtuelle Instanzen, die im IT-Netzwerk Dienste
bereitstellen. Dabei gelten virtuelle Maschinen, die mit einem eigenen Betriebssystem auf
einer physischen Instanz betrieben werden, als virtuelle Instanzen.
2.9)
Content Delivery Network
ein Netz regional verteilter und über das Internet verbundener Server, mit dem Inhalte
ausgeliefert und zwischengespeichert werden, um insbesondere die Verfügbarkeit und
Performanz zu erhöhen.
2.10 )
Anlage zur Erbringung von Vertrauensdiensten
eine vertrauenswürdige dritte Instanz (Trusted Third Party), die in elektronischen
Kommunikationsprozessen die jeweilige Identität des Kommunikationspartners bescheinigt.
3.
Eine Anlage, die einer in Teil 3 Spalte B genannten Anlagenkategorie zuzuordnen ist, gilt ab dem 1.
April des Kalenderjahres, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem ihr Versorgungsgrad den in Teil 3
Spalte D genannten Schwellenwert erstmals erreicht oder überschreitet, als Kritische Infrastruktur.
Nicht mehr als Kritische Infrastruktur gilt eine solche Anlage ab dem 1. April des Kalenderjahres,
das auf das Kalenderjahr folgt, in dem ihr Versorgungsgrad den genannten Schwellenwert
unterschreitet.
4.
Der Betreiber hat den Versorgungsgrad seiner Anlage für das zurückliegende Kalenderjahr bis zum
31. März des Folgejahres zu ermitteln.
5.
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