Französische Nationale Strategie FüR DIE Digitale Sicherheit — 3. ZIEL
Risiken aufmerksam und berät jedes Jahr mehr als
300.000 Schülern der CM2, um sie bei ihrer Internetnavigation zu schützen.
Verbände werden aufgefordert, Kommunikationskampagnen-Projekte auszuarbeiten, die das Vertrauen in die digitalen Technologien verstärken sollen
und in den Rahmen einer « großen nationalen Sache »
passen.
> Die Bewusstmachung der Cybersicherheit in alle
höheren Berufsausbildungen und Fortbildungen integrieren.
Das
nationale
Ministerium
für
Bildung,
Hochschulwesen und Forschung wird sich zusammen mit der Universitätspräsidentenkonferenz, der
Hochschulkonferenz und den zuständigen Behörden ab dem Schulbeginn 2016 dafür einsetzen, dass
Bewusstmachungen der Cybersicherheit in allen höheren Erstausbildungen an die Fachrichtung angepasst
eingeführt werden.
Das Ministerium für Arbeit, Berufsausbildung und
sozialen Dialog wird unterstützt durch die für Cybersicherheit zuständigen, staatlichen Behörden die notwendigen Beratungen aufnehmen, damit die Fortbildungsinstitute ab 2016 eine an die Ausbildung angepasste
Bewusstmachung der Cybersicherheitsfragen in ihre
Lehrpläne aufnehmen.
Schließlich werden diejenigen Berufskategorien,
bei denen die Cybersicherheit wegen ihrer sozialen Verantwortung eine besonders wichtige Rolle spielt, unter
der Leitung des für digitale Technologien zuständigen
Staatssekretariats zusammen mit den betroffenen Ministerien und der Unterstützung der ANSSI auf diese
Fragen aufmerksam gemacht. Diese Kategorien werden
vom strategischen Ausschuss für das digitale Vertrauen
angegeben.
> Die Cybersicherheits-Ausbildung in alle höheren
Berufsausbildungen integrieren, die einen IT-Teil
haben.
Die 2013 ins Leben gerufene Initiative « Cyber-Edu »
hat bestätigt, dass die Hochschullehrkräfte für ITBerufe ein Interesse an dem Thema Sicherheit in IT-Sys-
temen haben. Diese Initiative muss gestärkt werden.
Das
nationale
Ministerium
für
Bildung,
Hochschulwesen und Forschung wird zusammen mit
der Universitätspräsidentenkonferenz, der Hochschulkonferenz und den zuständigen Behörden und Berufsorganisationen ab dem Schulbeginn 2016 dafür sorgen,
dass eine an die Fachrichtung angepasste Ausbildung
zur Sicherheit in IT-Systemen in allen höheren Erstausbildungen, in denen digitale Themen vorkommen,
erteilt wird. Es muss prioritär versucht werden, diese
Sicherheitselemente in die existierenden Kurse einzubauen und passend in den größeren Kontext jeder unterrichteten Spezialität zu integrieren. Im Rahmen des
CyberÉdu-Projekts können sich diese Schritte in enger
Zusammenarbeit mit dem Lehrkörper nützlicherweise
auf pädagogische Inhalte stützen, die gerade ausgearbeitet werden.
Das Ministerium für Dezentralisierung und öffentlichen Dienst bemüht sich darum, dass in den Ausbildungen für führende Positionen im öffentlichen Dienst
auch auf die Cybersicherheit aufmerksam gemacht
wird. Zusammen mit dem Innenministerium wird es
darauf achten, dass die Auswahlverfahren für IT- und
Kommunikations-Ingenieure gemäß Verordnung Nr.
2015-576 vom 27. Mai 2015 sowie deren Ausbildungen
einen Cybersicherheitsteil umfassen.
Angesichts der zunehmenden Nachfrage durch
unsere Partner sollte ein Teil des Ausbildungs- und
Bewusstmachungsangebots im Bereich des Möglichen
an ein internationales Publikum angepasst werden, indem Programme auf Englisch angeboten werden.
>
Den Bedarf an Erstausbildungen und Fortbildungen erfassen und vorhersehen.
Unter der Federführung der Expertengruppe für
das digitale Vertrauen wird der kurz-, lang- und mittelfristige Bedarf an Erstausbildungen in Zusammenarbeit mit alle betroffenen Akteuren der Verwaltung und
des privaten Sektors erstellt.
Die Berufsverbände werden an den Bedarf der Mitarbeiter und Unternehmen angepasste Fortbildungen
ausarbeiten und umsetzen.
27